Mainz und Böhmen um 1300. Kunsttransfer und mögliche Netzwerke?

Datum konání: 24.05.2018 18:00 - 19:00
Place: Convent of St. Agnes of Bohemia
Action type: Komentované prohlídky

PD Dr. Ute Engel, München:
Mainz und Böhmen um 1300. Kunsttransfer und mögliche Netzwerke?

Die in München tätige renommierte Kunsthistorikerin Ute Engel ist eine Spezialistin für die mitteleuropäische und englische Architektur des Mittelalters und widmet sich seit Längerem der gotischen Architektur des Mainzer Domes und am Mittelrhein.

In ihrem Prager Vortrag befasst sie sich insbesondere mit der Frage, welche Rolle persönliche oder infrastrukturelle Netzwerke bei einem möglichen Kunsttransfer zwischen Mainz und Böhmen gespielt haben könnten. Dabei präsentiert sie neue Erkentnnisse und überraschende Zusammenhänge.

In Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO), Leipzig. Der Vortrag findet in deutscher Sprache statt.

Ute Engel – Biographische Informationen:

Studium der Kunstgeschichte in Mainz und München;  Promotion mit einer Baumonographie über die Kathedrale von Worcester, publiziert 2000 sowie in englischer Übersetzung 2007; 1997–1998, 2002–2007 wissenschaftliche Assistentin am Institut für Kunstgeschichte der Universität Mainz; 2008–2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Geographischen Institut der Universität Mainz; 2011 Habilitation an der Universität Mainz, die Habilitationsschrift erscheint im Juni/Juli 2018 unter dem Titel „Stil und Nation. Barockforschung und deutsche Kunstgeschichte, ca. 1830 bis 1933“ beim Wilhelm Fink Verlag.

2011 Wahl zum Fellow der Society of Antiquaries in London; 2011–2012 Drittmittelprojekt „Der gotische Mainzer Dom. Der Ausbau der erzbischöflichen Kathedrale vom späten 13. bis zum 15. Jahrhundert“: 2011–2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl I für Kunstgeschichte der Universität Bamberg; 2013–2014 PostDoc-Stelle im DFG-Projekt „Regionale Vernetzung und überregionaler Anspruch. Mittelrheinische Sakralarchitektur am Mittelrhein ca. 1250 bis 1450“.

Seit 2014 tätig  für ein neues Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland im Akademienprogramm der deutschen Akademien der Wissenschaften, Projektkoordinatorin und Leiterin der Arbeitsstelle am Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München; WS 2016/17 Vertretung der Professur für ältere Kunstgeschichte an der Universität Bern.

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